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Historie
Kirche und Schützenverein

Kirche kann bei einem solch prägendem Fest wie unserem Schützenfest, das ja als Volksfest alle Gesellschaftsschichten umfaßt, nicht außen vor bleiben. Von der Tradition her einfach schon gar nicht, man sehe sich nur die Fahnen an  oder gehe in die Geschichte der Kompanien!
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ie Kirche ist nicht die Begegnung Mensch - Institution, sondern Kirche sind die Menschen vor Ort. Man kann aus einem Schützenfest natürlich keine fromme Veranstaltung machen, aber das, was das Fest leben läßt, nämlich die Werte die dahinter stehen decken sich doch!
Die Frage "Wat hamm mer davon" ist eine tödliche Frage für jeden Verein

S
olidarität, Gemeinschaftssinn, Verantwortlichkeit für einander und auch das gemeinsame Feiern.
In der Vernützlichung dessen was der Mensch heute macht ist zweckfreies Feiern doch ein großes Geschenk! Die Frage "Wat hamm mer davon" ist eine tödliche Frage für jeden Verein. Ein Schützenzug lebt von Leuten, die sich über die eigenen Belange hinaus einsetzen.

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  Heinz Ohmen               Hauptmann

 
Hubert Schmitz            2.Hauptmann

 
Willi Ohmen                Schriftführer

 
Manfred Bätzgen         Kassierer


  Willi Beumer                Gerd Budna
  Heribert Gatzen           Michael Kollmann
  Friedel Sobina              Fritz Stein
  Gottfried Stoffel          Heinz Zander
  Willi Zentes


Schützenwesen: Gesellschaftsspiel und Herausforderung!


Als Zeichen erstarkten Bürgertums gegen die Mächte des Adels und der vornehmen Bürger bildeten sich am Ende des Mittelalters die Schützenbruderschaften zur Selbstverteidigung. Um den meistens nicht hochstehenden militärischen Wert zu fördern, wurde das Vogelschießen eingeführt.

Der beste Schütze konnte handfeste materielle Vorteile erringen, wie Befreiung vom Wachdienst, Benutzung der Gemeindewiesen für sein Vieh und oft auch auch einen Geldbetrag. Die damit aufkommenden "Gastereyen" [Schlemmereien] und Nachlassen des Interesses der Behörden an der militärischen Notwendigkeit ließen die Schützenvereine entstehen.

Der Hauptzweck legte sich nun auf Geselligkeit und Feiern und das Schützenfest wurde bis zum heutigen Tage zum wichtigsten,Bruderschaft sein ist darum eine große Herausforderung gegen die allgemeine Verschweigung und die Herzenskälte lokalen Volksfest. Die Schützenbruderschaften verkennen nicht die große Bedeutung des "Gesellschaftspiels Schützenfest" als verbindendes Element für die Bevölkerung und besonders zu den Neubürgern. Sie fordern aber auch ihre Mitglieder heraus, Schützenbruder nicht nur zu spielen, sondern zu sein.

Uniform oder historische Tracht zu tragen bedeutet ein gemeinsames Bekenntnis abzulegen für unsere Losung: " Für Glauben, Sitte und Heimat".

Der Schützenbruder soll wie früher, gegenseitiges christliches Geben und Nehmen, aufeinander eingehen und Gemeinsinn üben. Bruderschaft sein ist darum eine große Herausforderung gegen die allgemeine Verschweigung und die Herzenskälte. Wenn wir diese Herausforderung annehmen, erkennen wir den wahren Sinn fröhlicher Gemeinschaft.

Ehrentafel

  • Wilhelm Hackenbroich, geb. 14.07.1934  |  gest. 03.03.1956
  • Heribert Gatzen, geb. 20.10.1935  |  gest. 13.07.1980
  • Gottfried Stoffel, geb. 11.02.1935  |  gest. 21.07.1982
  • Josef Scheuer, geb. 20.06.1926  |  gest. 18.05.1984
  • Michael Kollmann, geb. 09.03.1946  |  gest. 22.04.1995
  • Ernst Sahm, geb. 13.06.1937  |  gest. 14.07.1996
  • Hubert Schmitz, geb. 06.04.1934  |  gest. 16.10.2010
  • Friedel Sobina, geb. 02.05.1934  |  gest. 00.00.2011
  • Klaus Jung, geb. 30.07.1937  |  gest.15.01.2012
  • Harald Hedrich geb. 19.11.1954  |  gest.18.12.2012

60 Jahre WildschützKompanie | Düsseldorf-Itter


Veränderungen bestimmen das Leben von uns Menschen. Sie werden geboren und sterben wieder, jung oder alt. Auch innerhalb unseres Ortes verändert sich unsere Umgebung. Bei allen Veränderungen gibt es auch Bleibendes.
kombi1.jpgDas Leitwort unserer Kompanie "Für Glaube, Sitte und Heimat" hat Veränderungen seit 60 Jahren überdauert.

Heimatliebe, Brauchtum und Kameradschaft sind Werte, die gerade in unserer von technischem Fortschritt geprägten Zeit noch ihren Sinn haben. Der Idealismus, der Voraussetzung für diese 60 Jahre war, verdient hohe Anerkennung. Der Eifer und das sich kennen untereinander, formten unsere Kompanie zu einem Glied unserer Gemeinde und der gesamten Bruderschaft. Durch tätige Mithilfe in beiden Gremien bewahren und fördern die Wildschützen - aufgeschlossen für Tradition und Brauchtum - die noch dörfliche Gemeinschaft in Itter.

Aber auch die Aktivitäten unserer Frauen wollen wir nicht vergessen. Sie haben uns in schwierigen Situationen geholfen, dass das Leben der Kompanie intakt geblieben ist. So können wir 2013 unser 60 jähriges Bestehen feiern. Wir haben stets dazu beigetragen, das Schützenwesen zu pflegen und erhalten. Mancher hat unsere Kompanie verlassen, aber der Stamm der "Wildschützen" ist geblieben.

Wenn auch 60 Jahre unsere Zeit geprägt haben mit ihren Ereignissen und Entbehrungen, so soll doch der Tag der Gründung für die in Erinnerung gerufen werden, die es bewusst erlebt haben. Für alle anderen soll es ein kleiner geschichtlicher Rückblick sein.

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